.       Taschach-Verpeil-Runde, der anspruchsvolle Wanderklassiker rund um die Kaunergrathütte der DAV-Sektion Mainz
Weitwanderwege / Hüttenrundwege mit Etappenziel Kaunergrathütte

DAV Sektion Mainz

Taschach- / Verpeilrunde
Wegverlauf

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- Natur pur - 
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7-Tage-Hüttenrundweg

Durch Verknüpfung bestehender Wege und Begehbarmachung schwieriger  Übergänge ist es gelungen, im Herzen des Kaunergrates einen schönen, reizvollen, hochalpinen Hüttenrundweg anzubieten (Abkürzung oder Verlängerung möglich)

Die Fotos lassen sich per Klick größer öffnen

1.Tag:
Anreise zum Talschluss des Pitztals nach Mittelberg, Parkplatz Braunschweiger Hütte. Entlang des Fahrweges, vorbei an der Gletscherstube (1915m) bis zur Materialseilbahn Braunschweiger Hütte. Von dort über den aussichtsreichen und teils ausgesetzten Jägersteig hinauf zur Braunschweiger Hütte (2758m).
Hm: 950↑ Gz.: ca. 3,5h
Jägersteig zur Braunschweiger Hütte Braunschweiger Hütte
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Überquerung des Mittelbergferners Ötztaler Eiswelt
2. Tag:
Von der Braunschweiger Hütte über den Mittelbergferner zur Talstation der Pitz-Panoramabahn auf dem Pitztaler Gletscher. Mit der Bahn hinauf zum Hinteren Brunnenkogel (3440m). Herrlicher Ausblick auf die Ötztaler Gletscherwelt mit der gletscherummantelten Wildspitze! Aussichtsreich steigt man im weiteren Verlauf über den Brunnenkarkopf und eine Seitenmoräne des Taschachferners anfangs etwas ausgesetzt an scharfkantigen Gneisfelsen ab, überquert die Gletscherzunge des Eisstroms und erreicht das Taschachhaus (2434m). 
Hm: 1000↓ Gz.: ca. 6h
 
auf dem Brunnenkarkopf Taschachhaus
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Fuldaer Höhenweg
3. Tag:
Vom Taschachhaus auf den Fuldaer Höhenweg mit dem neuen aussichtsreichen Teilstück "Panoramasteig“ zur Riffelseehütte (2293m). Genusswanderung! 
Hm: 150↓
 Gz.: ca. 3,5h. 

Nachmittags ggf. Wanderung ins Riffelbachtal oder auf den Gipfel des Brandkogel (2677m).

Alternative:
Vom Taschachhaus über den anspruchsvolleren Offenbacher Höhenweg (Altschnee, Eis) zur Riffelseehütte.
Rast auf dem Fuldaer Höhenweg
Riffelseehütte Riffelsee
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4. Tag:  
Von der Riffelseehütte erreicht man nach wenigen Minuten den Cottbuser Höhenweg (AV-Weg 926). Bei guten Bedingungen ist nach etwa 30 Min. ein Abstecher auf den Gipfel des Brandkogel (2677 m) lohnend (HM: 240↑). Sonst führt der Weg weiter um den Brandkogel herum in das Alzeleskar. 
Die folgende Passage um den Steinkogel ist bei der Querung einer Schlucht klettersteigähnlich versichert.Bald darauf erreicht man das Plangeroßtal und der Weg biegt scharf in westliche Richtung ein. Im weiteren Verlauf stößt der Weg beim Karlesegg (2452 m) auf den Talzustieg (AV-Weg 927) von Plangeroß zur Kaunergrathütte. Durch eine Felsbarriere, die den aus dem Plangeroßferner heraustretenden Lußbach anstaut und über die Seitenmoräne des Gletschers erreicht man die Kaunergrathütte  (2817m). 

Hm: 650m↑ Gz.: ca. 4,5 Std 
(mit Aufstieg Brandkogel: 
Hm 890
  240   ca. 6 Std.) 
Cottbuser Höhenweg gut gesicherte Schlüsselstelle im Cottbuser Höhenweg
Blick zum Geigenkamm vom Brandkogel Kaunergrathütte mit Klettergarten
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Lammas der Kaunergrathütte
5. Tag:
Von der Kaunergrathütte leichter Anstieg zum Steinbockjoch (2960m). Dort beeindruckender 3-Hütten-Rundblick (Rüsselsheimer Hütte,    Braunschweiger Hütte und Kaunergrathütte)! Gleichzeitig bietet sich nochmals ein Rückblick zur Wildspitze, mit 3774 m höchster Berg Tirols.
Auf dem Steinbockjoch
Vom Steinbockjoch führt der Weg hinab zu einem kleinen See, wieder hinauf auf den Bergrücken „Auf dem Saßen“ (2720m) und wieder hinunter zum türkisblauen Mittelberglessee (2446m). Am ostwärtigen Ende des Sees in nordwestlicher Richtung  hinauf zum s’Türele (Turm, 2675 m). Das Gelände ist hier Alpine Route, weglos aber markiert. 
Mittelberglessee Rast am Verpeiljoch
neue Sicherungan am Verpeiljoch
Vorbei am Fuß des Seebachferners geht es kurz hinauf zum Verpeiljoch (2825m).Wunderschöne Hochgebirgslandschaft mit gutem Blick in den Geigenkamm, Glockturmkamm, Kaunergrat sowie ins Kaunertal! Teils Ketten- und Stufen versichert) hinunter ins Verpeiltal und zur Verpeilhütte (2025m).  
Hm: 600m↑  900m↓ 
Gz.: ca. 7 Stunden
Wegeführung am Verpeiljoch
viele Steine am Verpeiljoch Kapelle der Verpeilhütte Verpeilhütte
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6. Tag:
Ab der Verpeilhütte folgt die Taschach-/Verpeilrunde wieder dem Alpenvereinsweg Nr.926. Aufwärts und vorbei an der W-Wand des Schwabenkopfes und sowie den Gipfeln des Moos- und Madatschkopfes erreicht man den markanten Verpeilturm und die drei himmelragenden Madatschtürme. Im weiteren Verlauf steigt der Weg am Rand des Madatschferners vorbei (kettenversichert) hinauf zum Aperen Madatschjoch (3020m). Neu: kurzer Abstecher (5-10 Min.) zu einem Aussichtsgipfel („Jochspitze“, 3100 m) und zum Joch zurück. Von hier über den durchgehend versicherten klettersteigähnlichen Abstieg hinunter auf den Plangeroßferner und weiter zur Kaunergrathütte. Dort lässt man den letzten Abend der Rundwanderung mit einem gemütlichen Hüttenabend ausklingen. 
Hm: 1000m↑  250m↓, Gz.:  ca. 5 - 5:30 Std.
Rast am  Verpeilturm vor dem Madatschjoch Seite Verpeilhütte
Überstieg Madatschjoch 3020 m Madatschjoch kurzer Steilabstieg zur Kaunergrathütte

7. Tag:
Abstieg nach Plangeroß auf dem Weg Nr. 926, ab Karlesegg Nr. 927, über die wieder bewirtschaftete  Plangeroßalm. In Plangeroß auf dem Fußweg entlang der Pitze nach Mandarfen oder Mittelberg.  
Hm: 1200m↓,  ca. 3 Std

Terrasse der Kaunergrathütte mit Watzespitze
Die viertägige "Pitztaltour" der DAV Sektion München und Oberland ist Teil der Taschach-/Verpeilrunde. Sie kann eigenständig begangen werden
Brücke über den Lussbach an der Plangerossalm
Text: Manfred Neuber,  DAV Sektion Mainz
Fotos: Manfred Neuber, Peter Skoda, Ines Claussen, Tanja Schittek, Nicole Scheuring
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