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Tagestouren im nahen Umfeld der Kaunergrathütte

DAV Sektion Mainz

Rundweg Kaunergrathütte – Plangeroßkopf – Hochgebirgssee unter der Verpeilspitze – Plangeroßferner – Kaunergrathütte
Der Weg verläuft auf einem Plateau oberhalb der Kaunergrathütte und ist eng von den Dreitausendern Watzespitze, Piz Mascus, Schwabenkopf, Verpeilspitze und Parstleswand eingerahmt. Eine schöne Halbtagstour für Besucher der Kaunergrathütte.
Von der Kaunergrathütte geht man zunächst über den Alpenvereinsweg Nr. 926 bis zur Abzweigung Plangeroßkopf und von dort weiter auf dem markierten Weg zum Plangeroßkopf (3053 m), einem "wanderbaren Dreitausender". Am Gipfel  (Eintrag in das Gipfelbuch obligatorisch) hat man einen wunderbaren Rundblick über die Stubaier und Ötztaler Alpen. Von dort ein einfacher Abstieg auf markiertem Weg zum höchstgelegenen Hochgebirgssee am Kaunergrat (3020 m).
Der weitere Abstieg erfolgt leicht westlich über Blockgelände (markiert), und entlang des Plangeroßferners bis zu einer Wegtafel "Kaunergrathütte". Über die "Blumenwiese", vorbei am Trinkwasserspeicher  und dem Klettergarten, erreicht man wieder die Hütte. 
Hm: 250m +/-            ca. 2 - 2:30  Stunden

(Rund-) Weg Kaunergrathütte - Aperes Madatsch-Joch -  Aussichtsgipfel "Jochspitze" - (alternativ: Hochgebirgssee unter Verpeilspitze) - Kaunergrathütte 

Ausrüstung: Klettersteigset und Helm  
(können bei Bedarf in der Kauner
grathütte gegen eine Gebühr ausgeliehen werden). 

Von der Kaunergrathütte verläuft der Weg auf dem Alpenvereinsweg Nr. 926 Richtung Aperes Madatschjoch bis an den Fuß der Jochrinne. Weiter geht es von da über den durchgängig mit Trittstufen und Seil klettersteigähnlich ganz neu ausgebauten Steig zum Aperen Madatschjoch (3020m). Herrlicher Weitblick über Geigenkamm und Stubaier Alpen im Osten, Lechtaler Alpen im Norden und Verwall im Westen. Greifbar nahe die Watzespitze. Vom Joch sind es noch 5 bis 10 Gehminuten auf einem markierten Steig zu einem Aussichtsgipfel („Jochspitze“ 3100 m). Zurück auf gleichem Wege über das Joch und hinab zur Jochrinne. Jetzt entweder zurück zur Kaunergrathütte oder alternativ über den Gletscherbach und sofort links am Rande des Plangeroßferners aufwärts bis zum Hochgebirgssee unter der Verpeilspitze. Weg ist markiert und führt hier über Blockwerk. Vom See zum Plangeroßkopf und von dort zurück zur Kaunergrathütte.

Hm: 280m +/-       ca. 2 - 2:30  Std.
Alternativweg: 3 Stunden

Über das Steinbockjoch zur Parsteleswand und zurück

Anforderung:  Leichte Kletterei (ab Steinbockjoch) im Schwierigkeitsgrad II

Ab der Kaunergrathütte (Rückseite) den Wegweisern Mittelberglessee/Trenkwald folgen. Es geht zunächst über die Schrofen unterhalb des Klettergartens gut versichert hinunter zu einem (meist trockenen) Bachbett und dann auf einem stets ansteigenden Steig durch die Schotterflanke unterhalb der Parstleswand hinauf zum Steinbock Joch, einem schönen Aussichtspunkt (2960 ?m).

Von hier Blick auf Stubaier und Ötztaler Alpen, im Vordergrund auf den Geigenkamm mit dem Mainzer Höhenweg und dem Rheinland-Pfalz-Biwak sowie die das Plangeroßtal umrahmenden Gipfel (u.a. die markante Seekarlesschneid, 3208 m) – und die Wildspitze. Vom Steinbockjoch hat man auch den sog. Dreihüttenblick – Rüsselsheimer Hütte, Braunschweiger Hütte und Kaunergrathütte. Vom Steinbockjoch Südrücken über Schutt und Blockwerk auf den Ostgrat und leicht zum Gipfel der Parstleswand (3091 m), die auch Portleswand genannt wird.

290m
+/-    ca. 2 Stunden   
Quelle: Walter Klier, AV-Führer
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